Presseinformationen
„Der
Neue Tag“ berichtet:
02.08.2011

Das Leistungsabzeichen "Gruppe im Löscheinsatz", der
Stufen I bis VI erwarben zehn aktive Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr
Pfaffenreuth.
Das Besondere dabei:
Mit sieben Damen stellten die Frauen diesmal die klare Mehrheit.
Dank der Ausbilder, Kommandant Konrad Kolb und stellvertretendem Kommandanten
Matthias Bothe (Zweiter von links), wurden die Prüfungen problemlos absolviert.
Angeleitet von Gruppenführer Johannes Reichenberger hatten die Aktiven keine
Probleme mit den gestellten Anforderungen. Klar, dass es Lob der drei
Schiedsrichter (von rechts) Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, Kreisbrandmeister
Alexander Hofmann und Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer gab. Auch
Bürgermeister Gottfried Staufer (Dritter von rechts) bedankte sich für den
Einsatz der Prüflinge. Bild: jr
26.03.2010
Pfaffenreuth. (jr) Kein einziges Mal musste die Feuerwehr
Pfaffenreuth im vergangenen Jahr zu einem Einsatz ausrücken. Dies berichtete
Kommandant Konrad Kolb bei der Jahresversammlung im Gasthaus Meyer. Im
Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder.
Vorsitzender Franz Klemt gab einen Rückblick auf die
Veranstaltungen der zurückliegenden Monate. Gut besucht worden sei das
Gartenfest, sein Dank galt allen Kuchenspendern. Trotz der enormen Kälte seien
viele Besucher zum vorweihnachtlichen Singen unterm Christbaum gekommen. Dankesworte
richtete Klemt an die beteiligten Musik- und Gesangsgruppen. Für heuer kündigte
der Vorsitzende wieder ein Maibaumaufstellen, ein Gartenfest und ein vorweihnachtliches
Singen und Musizieren auf dem Dorfplatz an.
12.08.2009
Waldsassen
Mit einem Gaudiwettbewerb feierte die Jugend-Feuerwehr
30-jähriges Bestehen. Mit dabei war der Feuerwehr-Nachwuchs aus Konnersreuth,
Neualbenreuth und Wernersreuth und Pfaffenreuth.
Seit 30 Jahren gibt es bei der Feuerwehr Waldsassen keine
Nachwuchssorgen. Kommandant Hermann Müller und Vorsitzender Dr. Wolfgang
Fortelny sind stolz auf junge Truppe. Sie ist bei Jugendleiter Florian Meyer
und seinen beiden Mitstreitern Roman Kirschbaum und Christian Burger in guten
Händen. Dass Feuerwehrleute keine "Einzelkämpfer" sind, zeigte sich
auch beim "Gaudiwettbewerb" am Samstag auf dem Feuerwehrgelände an
der Bahnhofstraße. Dabei zeigten besonders die Mädchen ihr Geschick - etwa beim
Getränkekasten-Klettern. Elf Stationen mussten absolviert werden. Den Sieger im
Gaudiwettbewerb stellte die Gruppe der Feuerwehr Pfaffenreuth, vor
Neualbenreuth, Wernersreuth und Konnersreuth die mit zwei Teams angetreten war.
Bei einem Seilziehwettbewerb war Neualbenreuth das stärkere Team und ließ die
Pfaffenreuther hinter sich einreihen. Den dritten Platz belegte Wernersreuth
vor Konnersreuth I und II.
11.07.2009
Gemischte Gruppen der Feuerwehr
Pfaffenreuth absolvieren Leistungsprüfung
Bestens auf den Ernstfall vorbereitet präsentierten sich
kürzlich zwei gemischte Gruppen der Feuerwehr Pfaffenreuth. Erfolgreich
absolvierten die 18 Teilnehmer, darunter auch neun Frauen, die dreistufige
Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz - Variante II, Wasserentnahme
mit Saugleitung". Die Leitung des "Einsatzes" hatten Kommandant
Konrad Kolb und stellvertretender Kommandant Mathias Bothe übernommen. Die drei
Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, sowie die Kreisbrandmeister
Wolfgang Fischer und Klaus Tretter zeigten sich erfreut über den Leistungsstand
der Brandschützer. Einen Eindruck von der Einsatzbereitschaft der
Pfaffenreuther Feuerwehrtruppe verschaffte sich auch Bürgermeister Gottfried
Staufer.
15.04.2009
Seit vier Jahrzehnten bei der Feuerwehr
Pfaffenreuther Brandschützer zeichnen treue
Mitglieder aus – Zuschuss für neues Gerätehaus
Langjährige Mitglieder zeichnete die Feuerwehr Pfaffenreuth
kürzlich bei ihrer Jahresversammlung aus. Geehrt wurden Ludwig Hecht, Johann
Fischer, Ludwig Schwamberger, Josef Grillmeier und Anton Siegl für ihre
40-jährige Zugehörigkeit. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Franz Klemt, dass
er am gleichen Abend auch noch drei neue Mitglieder in die Wehr aufnehmen
konnte. In seinem Rückblick erinnerte Klemt an die Termine der vergangenen
Monate. So hat sich die Wehr an der Feier anlässlich des 250-Jährigen der
Allerheiligenkirche und am Priesterjubiläum von Pater Fröhlich beteiligt.
Organisiert wurden unter anderem das Maibaumaufstellen mit Muskelkraft, ein
Gartenfest und ein Weihnachtssingen.
Kommandant Konrad Kolb berichtete, dass 48 aktive Brandschützer
an sieben Schulungen und sechs Übungen teilgenommen haben. Beim einzigen Einsatz
habe die Feuerwehr eine Ölspur auf der Straße zwischen Mitterteich und
Pfaffenreuth beseitigt. Auch heuer seien wieder verschiedene Übungen und
Unterrichte geplant. Eine Leistungsprüfung werde im Juni stattfinden. In
Vertretung von Angelika Schaumberger informierte Kolb auch über die siebenköpfige
Jugendgruppe. Neben Übungen und Schulungen standen für den Nachwuchs ein
Jugendwissenstest und eine Jugendleistungsprüfung auf dem Programm.
Bürgermeister Gottfried Staufer dankte der Wehr für die gezeigte
Übungs- und Einsatzbereitschaft. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses habe
die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro einplant. Mithilfe eines
weiteren Zuschusses und Eigenmittel der Wehr sollte der Bau möglich sein, hoffte
der Bürgermeister.
18.03.2008
Pfaffenreuth. (jr) Den Neubau des Gerätehauses will die Feuerwehr
Pfaffenreuth zwei bis drei Jahre zurückstellen. Dies wurde jetzt bei der
Jahresversammlung deutlich. Die Brandschützer hoffen, dass sich bis dahin
bessere Zuschussbedingungen ergeben und sich auch ein geeigneter Standort
findet. Wie Vorsitzender Franz Klemt betonte, sei es das Ziel, ein ähnliches
Gerätehaus wie die Feuerwehr Rosall zu bekommen. Nun wolle die Wehr nach einem
neuen Standort suchen und verstärkt sparen, um die nötigen Eigenmittel für den
Bau aufzubringen. Bürgermeister Gottfried Staufer sicherte bei der Jahresversammlung
die Unterstützung der Gemeinde Leonberg zu. "Wir als Gemeinde stehen zu
unserem Wort und den zugesagten 15 000 Euro", sagte Staufer. An
staatlichen Zuschüssen sind derzeit 40 000 Euro fest eingeplant. Dabei hofft
die Wehr noch auf eine Erhöhung der Fördermittel.
Acht junge
Leute sind laut Jugendwart Matthias Bode derzeit in der Jugendgruppe aktiv.
Angelika Schwamberger, Martin Rosner und Andreas Stock wurden in die aktive Mannschaft
übernommen. Teilgenommen habe die Jugendgruppe an einem Wissenstest in
Waldsassen und einem Erste-Hilfe-Kurs. Abschließend gab Bothe bekannt, dass er
das Amt nach neun Jahren aufgeben werde. Bothe meinte, dass nun jüngere Kräfte
mit neuen Ideen gefragt seien. Kommandant Konrad Kolb stellte daraufhin
Angelika Schwamberger als neue Jugendleiterin vor.
07.12.2007
Auszug aus dem Bericht zur
Bürgerversammlung in Leonberg
…
Ein Thema im Bericht des Bürgermeisters: die Feuerwehren, die
Gemeinde hat vier zu unterhalten. Geeinigt hat sich die Gemeindeverwaltung mit
der Feuerwehr Pfaffenreuth auf die Ausmaße des Gerätehauses - 8,11 mal
04.08.2007
Auszug aus dem Bericht der
Gemeinderatssitzung vom 30.07.2007 in Leonberg
…
Weiter informierte Bürgermeister Staufer über den geplanten
Feuerwehrgerätehausbau in Pfaffenreuth. Kreisbrandrat Franz Arnold, ein
Vertreter der Regierung der Oberpfalz und Fachberater für den Brand- und
Katastrophenschutz sowie Kommandant Konrad Kolb und der ehemalige Vorsitzende
Gerhard Fischer hätten bei einem konstruktiven Gespräch eine Einigung erzielt.
"Das Feuerwehrhaus soll rund acht mal acht Meter groß
werden und ein Keller- sowie ein Erdgeschoss beinhalten", erklärte
Staufer. Der Keller solle vor allem als Lagerraum dienen, während im
Erdgeschoss ein Stellplatz für ein Feuerwehrauto, ein Raum für die Bekleidung,
ein Putzraum und eine Toilette Platz geplant seien. "An Zuschüssen sind
rund 40 000 Euro vom Staat und rund 15 000 Euro von der Gemeinde zu
erwarten", so Staufer. Der Bürgermeister will die Pläne nun mit der Wehr
endgültig abstimmen, bevor weitere Schritte unternommen werden. Entstehen soll
das neue Feuerwehrhaus in der Nähe des Kinderspielplatzes.
25.07.2007
Pfaffenreuther
Feuerwehr ist fit für den Einsatz
Pfaffenreuth. (jr) Gut in Form zeigte sich jetzt die Feuerwehr Pfaffenreuth. Gleich
drei Gruppen absolvierten das Leistungsabzeichen im Löschaufbau. Unter den
Brandschützern auch acht junge Damen, die sich den Ausbildern,
stellvertretender Kommandant Matthias Bothe und Gruppenführer Gerhard Stock, eines
harten Trainings unterzogen. Absolviert wurde das Leistungsabzeichen der Stufen
eins bis fünf. Die drei Schiedsrichter, die Kreisbrandmeister Dr. Wolfgang
Fortelny, Alexander Hofmann und Kreisbrandinspektor Lorenz Müller zeigten sich
vom hohen Ausbildungsstand beeindruckt. Kommandant Konrad Kolb kann auf seine
aktive Mannschaft stolz sein.
24.05.2007
Feuerwehrhaus
erhitzt Gemüter
Gemeinde
Leonberg begrenzt Zuschuss für Neubau in Pfaffenreuth auf 15 000 Euro - Kritik
Leonberg.
Für hitzige Diskussionen im Leonberger Gemeinderat sorgte am Dienstag der
geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Pfaffenreuth. Auf Unverständnis
bei den Wehrvertretern stießen der Kostenansatz von 70 000 Euro und die
Begrenzung der gemeindlichen Beteiligung.
"Wir
können nur Sachen machen die finanzierbar sind", betonte Bürgermeister
Gottfried Staufer. Er berichtete von einer Stellungnahme der Regierung der
Oberpfalz, wonach eine Förderung in Höhe von 40 000 Euro nur für einen Neubau
in Betracht komme. Das bestehende Gebäude müsste dem Erdboden gleich gemacht
werden.
Eine
Alternative sei eine Fahrzeughalle mit Materiallager, Toilette und Garderobe -
allerdings dürfe dann das alte Feuerwehrhaus nicht mehr als solches genutzt
werden, sonden nur noch für Schulungen. Staufer machte allerdings deutlich,
dass die Gemeinde keinesfalls zwei Gebäude in Pfaffenreuth unterhalten könne.
Aus Mitteln der Dorferneuerung seien keine Gelder zu erwarten. Hier sei
bestenfalls eine Förderung für ein Gemeinschaftshaus denkbar, allerdings erst
ab 2008. Ausgeschlossen wäre jedoch eine Nutzung als Feuerwehrhaus. Die Größe
der Fahrzeughalle richtet sich laut Staufer nach der Feuerwehrnorm.
Kämmerer
Hans Georg Ziegler hat eine Kostenschätzung vorgelegt, wonach eine neue
Fahrzeughalle 70 000 Euro kosten soll. 40 000 Euro sind als Zuschuss zu
erwarten, 15 000 Euro kommen von der Gemeinde - den Rest müsste die Feuerwehr
Pfaffenreuth tragen. "Die Gemeinde Leonberg kann keinesfalls mehr als 15
000 Euro beisteuern", sagte Staufer. Höhere Kosten müssten in jedem Fall
von der Wehr getragen werden.
Die
zahlreich anwesenden Brandschützer der Feuerwehr Pfaffenreuth zeigten sich damit
nicht einverstanden. Kommandant Konrad Kolb meinte, die Kostenschätzung sei
viel zu niedrig: "Mit 70 000 Euro kommen wir nie und nimmer aus."
Feuerwehr-Vorsitzender Franz Klemt stellte klar, dass sich die Wehr keinesfalls
verschulden wolle. Kommandant Kolb pflichtete dem bei und erklärte, dass die
Finanzierung des Neubaus der Wehr eigentlich nichts angehe. Überhaupt nicht
einverstanden zeigte sich Kolb mit der Vorgehensweise. Schon vor sieben Jahren
sei der erste Antrag auf einen Neubau gestellt worden, geschehen sei nichts:
"Wir wurden hingehalten." Bürgermeister Staufer bestritt die
Untätigkeit der Gemeinde und verwies auf die wiederholte Ablehnung der Anträge
durch die Regierung: "Wenn wir Geld bekommen hätten, dann wäre auch gebaut
worden." Jetzt sollten zunächst eine genehmigungsfähige Planung erstellt
und die genauen Kosten ermittelt werden. Der Gemeinderat folgte den Vorschlägen
des Bürgermeisters einstimmig. "Sparsames Planen und Bauen gilt für die
Zukunft", mahnte Staufer abschließend und sah dabei auch die Feuerwehr
Pfaffenreuth in der Pflicht.
15.02.2006
Feuerwehr vor großen Aufgaben
Aber die finanzielle Lage ist prekär -
Gespräch im Pfaffenreuther Gerätehaus
Pfaffenreuth. Die Feuerwehr sucht das offene Gespräch mit den Feuerwehrdienstgraden
und den Gemeinderäten. Hintergrund ist die schwierige finanzielle Lage, in der
sich die Feuerwehr seit einiger Zeit sieht.
Offener Brief
Aus diesem Grund baten die Brandschützer in einem offenen Brief
an die Gemeinde um eine Zusammenkunft, die am Dienstag, 21. Februar, im
Pfaffenreuther Gerätehaus stattfinden soll. Eingeladen zu dieser erweiterten
Vorstandssitzung haben die Pfaffenreuther vor allem Bürgermeister Gottfried
Staufer und die Gemeinderäte.
Auch die Dienstgrade
Natürlich erhoffen sie auch den Besuch "der einzelnen
Dienstgrade" des Landkreises, womit sicherlich der zuständige
Kreisbrandmeister und -inspektor einerseits und der Kreisbrandrat andererseits
gemeint sind.
Die Feuerwehr steht nach ihrer Ansicht vor großen
Entscheidungen. Schon seit längerer Zeit versucht sie, die Finanzierung des Um-
und Ausbaus des bestehenden Feuerwehrgerätehauses zu erhalten. Außerdem benötigen
die Brandschützer Klarheit darüber, ob die Ausrüstung mit einem neuen Hänger
oder einem Fahrzeug transportiert werden soll.
Ganz allgemein, so ist aus dem Schreiben an die Gemeinde zu
entnehmen, geht es den Brandschützern auch um die weitere Entwicklung der
Feuerwehr.
Diese sehen sie offensichtlich gefährdet, angesichts der
finanziellen Klemme in der die Gemeinde Leonberg allgemein und die kleinen
Ortsfeuerwehren im besonderen stecken.
Beispielsweise stehen die Wehren von Pfaffenreuth und Großensees
vor der Aufgabe, mit Erweiterungen und Ersatzbeschaffungen ihre
Einsatzbereitschaft zu erhalten und benötigen dafür einen nicht unerheblichen
finanziellen Spielraum. In den letzten Jahren sind gerade diesen beiden
Feuerwehren jedoch aus Geldmangel die Zuschussanträge immer wieder abgelehnt
worden. Nach Ansicht der Pfaffenreuther Feuerwehrmänner haben sich die Aufgaben
und Einsatzbereiche der kleinen Wehren in den letzten Jahren "extrem verändert".
Immer weniger Geld
Die Gemeinden hätten zwar immer weniger Geld für die Wehren
übrig, aber diese würden "mit Aufgaben konfrontiert, die vor wenigen Jahren
noch den Stützpunktfeuerwehren vorbehalten waren". Damit sei klar, dass
zwangsläufig gegensätzliche Ansichten und Meinungen aufeinander treffen.
10.03.2006
Pläne für Gerätehaus
Pfaffenreuther Feuerwehr braucht mehr Platz
Leonberg. Viermal
hat die Regierung der Oberpfalz schon die Anträge der Gemeinde Leonberg auf
Bewilligung von Mitteln für ein neues Feuerwehrgebäude in Pfaffenreuth abgelehnt.
Nun liegt dem Gemeinderat ein erneuter Antrag der Wehr auf einen Neubau vor:
"Seit fünf Jahren hat sich an der Situation der Feuerwehr Pfaffenreuth
nichts verbessert", heißt es darin.
"Das alte Gerätehaus ist einfach zu eng und zu alt",
beanstandet auch Bürgermeister Gottfried Staufer. Das gefährde Einsätze und
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Pfaffenreuth. Bei 28 Einsätzen in
den vergangenen Jahren sei deswegen eine Neuerrichtung des Gerätehauses
unbedingt notwendig. "Das alte Feuerwehrhaus stammt noch aus dem Jahr
1954. Da ist ein Neubau schon mal an der Zeit", so der Bürgermeister. Im
Moment sei man aber erst einmal in der Neuplanungsphase, schildert er das
Ergebnis einer Besprechung mit der Feuerwehr. "Da wird noch viel
diskutiert werden müssen", erklärt Staufer. Von Seiten der
Bezirksregierung hat man wohl keine Hilfe zu erwarten, da auch dort das Budget
knapp ist.
Feuerwehrkommandant Konrad Kolb gibt zu bedenken, dass das
bisherige Gebäude nur einen Meter von der Ortsdurchgangsstrasse entfernt ist:
"Das ist einfach gefährlich, wenn man da zu einem Einsatz muss."
Außerdem benötige man dringend ein neues Fahrzeug, wofür aber in der bisherigen
"ganz normalen Garage" einfach kein Platz sei.
In der Gemeinderatssitzung am Montag wurde bekannt gegeben, dass
das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich neu planen und die Kosten
für einen Neubau beziehungsweise Anbau ermitteln soll.
10.04.2006
Feuerwehr hofft weiter auf Neubau
Franz Klemt übernimmt Vereinsführung - Erna
Helm in Abstimmung knapp unterlegen
Pfaffenreuth. Franz Klemt ist neuer Vorsitzender der Feuerwehr Pfaffenreuth. Der Ehrenvorsitzende
- er stand bereits von 1985 bis 2000 an der Spitze des Vereins - löst Gerhard Fischer
ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Kommandant bleibt Konrad
Kolb, der in seine dritte Amtszeit geht. Stellvertreter ist Matthias Bothe.
Nachdem Gerhard Fischer seinen Verzicht auf das Amt betont
hatte, stellte sich zunächst niemand zur Wahl. Doch plötzlich gab es zwei
Kandidaten: In geheimer Abstimmung wurde Ehrenvorsitzender Franz Klemt mit
knapper Mehrheit gewählt. Ihm unterlag Erna Helm. Dem Vorstand gehören
Schriftführerin Martina Fischer, Kassiererin Nicole Rosner, die Vertrauensleute
Werner Dietrich und Stefan Grillmeier, die Kassenprüfer Adolf Mohr und Gerhard
Paintner sowie Gerätewart Alois Wölfl an.
Kaum fassen konnte das Gasthaus Meyer die vielen Mitglieder, als
Vorsitzender Gerhard Fischer seinen Jahresbericht gab. Mit dabei war die Wehr
beim Starkbierfest in Waldsassen beim Seilziehwettbewerb, doch gegen die
"Wurzelstolperer" war kein Kraut gewachsen. Für das Maibaum-Aufstellen
am Dorfplatz bat der Vorsitzende um noch mehr Engagement der Mitglieder. Gut
besucht war das Gartenfest. Schon zur Tradition geworden ist das Weihnachtssingen.
Kassierer Albert Rahn bezifferte die Mitgliederzahl mit 135
Personen. Nach 18-jähriger Tätigkeit verzichtete er auf eine Wiederwahl.
Kommandant Konrad Kolb berichtete von 51 aktiven Kameraden, davon 17 Damen.
Gefordert war die Wehr bei drei Einsätzen. Dabei galt es, einen
Pkw-Brand bei der Allerheiligenkirche zu bekämpfen und zwei technische
Hilfeleistungen durchzuführen. Ansonsten bestand das Vereinsjahr aus
Schulungen, Unterrichten und Übungen. Für heuer kündigte Kommandant Konrad Kolb
einen Erste-Hilfe-Kurs an.
Kurz ging Kolb auf eine Besprechung mit Bürgermeister Gottfried
Staufer, Gemeinderat und Landkreis-Dienstgraden im Februar ein. Thema war die
Zukunft des Feuerwehrgerätehauses. Kolb betonte zur Ausgangslage: "Wir
können dankbar sein, dass noch nichts passiert ist." Das Gerätehaus liegt
direkt an der Ortsstraße. Die Diskussion damals sei sehr sachlich verlaufen,
sagte Kolb und hoffte, dass die Feuerwehr Pfaffenreuth bald ein neues
Gerätehaus bekommt. Derzeit werde eine Kostenerstellung gemacht, entscheiden
müsse dann der Gemeinderat Leonberg. "Wenn wir ohne Gefahren in Zukunft
arbeiten wollen, erscheint ein Neubau unausweichlich", sagte Kolb.
Gleichwohl bleibe natürlich die Frage der Finanzierung.
Der Vorsitzende ehrte Josef Schneider, Konrad Stingl und Albert
Rahn für 25-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Pfaffenreuth. Jugendwart
Matthias Bothe berichtete von 14 Jugendlichen, die am Wissenstest teilgenommen
haben. Höhepunkt war der Vereinsausflug in den Hochseilpark Lam sowie die große
Einsatzübung im August in einem Waldstück.
Bürgermeister Gottfried Staufer gratulierte der Wehr zur
erfolgreichen Arbeit. Verstehen könne er die Sorgen bezüglich der beengten
Verhältnisse im alten Gerätehaus. Staufer regte an, an der Straße ein Schild
"Achtung Feuerwehr-Ausfahrt" anzubringen.