Presseinformationen
„Der Neue Tag“
berichtet:
26.03.2010
Pfaffenreuth.
(jr) Kein einziges Mal musste die Feuerwehr Pfaffenreuth im vergangenen Jahr zu
einem Einsatz ausrücken. Dies berichtete Kommandant Konrad Kolb bei der Jahresversammlung
im Gasthaus Meyer. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen langjähriger
Mitglieder.
Vorsitzender
Franz Klemt gab einen Rückblick auf die Veranstaltungen der zurückliegenden
Monate. Gut besucht worden sei das Gartenfest, sein Dank galt allen Kuchenspendern.
Trotz der enormen Kälte seien viele Besucher zum vorweihnachtlichen Singen
unterm Christbaum gekommen. Dankesworte richtete Klemt an die beteiligten
Musik- und Gesangsgruppen. Für heuer kündigte der Vorsitzende wieder ein
Maibaumaufstellen, ein Gartenfest und ein vorweihnachtliches Singen und
Musizieren auf dem Dorfplatz an.
12.08.2009
Waldsassen
Mit
einem Gaudiwettbewerb feierte die Jugend-Feuerwehr 30-jähriges Bestehen. Mit
dabei war der Feuerwehr-Nachwuchs aus Konnersreuth, Neualbenreuth und Wernersreuth
und Pfaffenreuth.
Seit
30 Jahren gibt es bei der Feuerwehr Waldsassen keine Nachwuchssorgen.
Kommandant Hermann Müller und Vorsitzender Dr. Wolfgang Fortelny sind stolz auf
junge Truppe. Sie ist bei Jugendleiter Florian Meyer und seinen beiden
Mitstreitern Roman Kirschbaum und Christian Burger in guten Händen. Dass
Feuerwehrleute keine "Einzelkämpfer" sind, zeigte sich auch beim
"Gaudiwettbewerb" am Samstag auf dem Feuerwehrgelände an der
Bahnhofstraße. Dabei zeigten besonders die Mädchen ihr Geschick - etwa beim Getränkekasten-Klettern.
Elf Stationen mussten absolviert werden. Den Sieger im Gaudiwettbewerb stellte
die Gruppe der Feuerwehr Pfaffenreuth, vor Neualbenreuth, Wernersreuth und
Konnersreuth die mit zwei Teams angetreten war. Bei einem Seilziehwettbewerb war
Neualbenreuth das stärkere Team und ließ die Pfaffenreuther hinter sich
einreihen. Den dritten Platz belegte Wernersreuth vor Konnersreuth I und II.
11.07.2009
Gemischte Gruppen der Feuerwehr Pfaffenreuth absolvieren
Leistungsprüfung
Bestens
auf den Ernstfall vorbereitet präsentierten sich kürzlich zwei gemischte
Gruppen der Feuerwehr Pfaffenreuth. Erfolgreich absolvierten die 18 Teilnehmer,
darunter auch neun Frauen, die dreistufige Leistungsprüfung "Die Gruppe im
Löscheinsatz - Variante II, Wasserentnahme mit Saugleitung". Die Leitung
des "Einsatzes" hatten Kommandant Konrad Kolb und stellvertretender
Kommandant Mathias Bothe übernommen. Die drei Schiedsrichter,
Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, sowie die Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer
und Klaus Tretter zeigten sich erfreut über den Leistungsstand der
Brandschützer. Einen Eindruck von der Einsatzbereitschaft der Pfaffenreuther
Feuerwehrtruppe verschaffte sich auch Bürgermeister Gottfried Staufer.
15.04.2009
Seit vier Jahrzehnten bei der Feuerwehr
Pfaffenreuther Brandschützer zeichnen treue Mitglieder aus
– Zuschuss für neues Gerätehaus
Langjährige
Mitglieder zeichnete die Feuerwehr Pfaffenreuth kürzlich bei ihrer
Jahresversammlung aus. Geehrt wurden Ludwig Hecht, Johann Fischer, Ludwig
Schwamberger, Josef Grillmeier und Anton Siegl für ihre 40-jährige
Zugehörigkeit. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Franz Klemt, dass er am
gleichen Abend auch noch drei neue Mitglieder in die Wehr aufnehmen konnte. In
seinem Rückblick erinnerte Klemt an die Termine der vergangenen Monate. So hat
sich die Wehr an der Feier anlässlich des 250-Jährigen der Allerheiligenkirche
und am Priesterjubiläum von Pater Fröhlich beteiligt. Organisiert wurden unter
anderem das Maibaumaufstellen mit Muskelkraft, ein Gartenfest und ein
Weihnachtssingen.
Kommandant
Konrad Kolb berichtete, dass 48 aktive Brandschützer an sieben Schulungen und
sechs Übungen teilgenommen haben. Beim einzigen Einsatz habe die Feuerwehr eine
Ölspur auf der Straße zwischen Mitterteich und Pfaffenreuth beseitigt. Auch
heuer seien wieder verschiedene Übungen und Unterrichte geplant. Eine
Leistungsprüfung werde im Juni stattfinden. In Vertretung von Angelika
Schaumberger informierte Kolb auch über die siebenköpfige Jugendgruppe. Neben
Übungen und Schulungen standen für den Nachwuchs ein Jugendwissenstest und eine
Jugendleistungsprüfung auf dem Programm.
Bürgermeister
Gottfried Staufer dankte der Wehr für die gezeigte Übungs- und
Einsatzbereitschaft. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses habe die Gemeinde
einen Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro einplant. Mithilfe eines weiteren
Zuschusses und Eigenmittel der Wehr sollte der Bau möglich sein, hoffte der
Bürgermeister.
18.03.2008
Pfaffenreuth.
(jr) Den Neubau des Gerätehauses will die Feuerwehr Pfaffenreuth zwei bis drei
Jahre zurückstellen. Dies wurde jetzt bei der Jahresversammlung deutlich. Die
Brandschützer hoffen, dass sich bis dahin bessere Zuschussbedingungen ergeben
und sich auch ein geeigneter Standort findet. Wie Vorsitzender Franz Klemt betonte,
sei es das Ziel, ein ähnliches Gerätehaus wie die Feuerwehr Rosall zu bekommen.
Nun wolle die Wehr nach einem neuen Standort suchen und verstärkt sparen, um
die nötigen Eigenmittel für den Bau aufzubringen. Bürgermeister Gottfried
Staufer sicherte bei der Jahresversammlung die Unterstützung der Gemeinde
Leonberg zu. "Wir als Gemeinde stehen zu unserem Wort und den zugesagten
15 000 Euro", sagte Staufer. An staatlichen Zuschüssen sind derzeit 40 000
Euro fest eingeplant. Dabei hofft die Wehr noch auf eine Erhöhung der
Fördermittel.
Acht junge Leute sind laut
Jugendwart Matthias Bode derzeit in der Jugendgruppe aktiv. Angelika
Schwamberger, Martin Rosner und Andreas Stock wurden in die aktive Mannschaft
übernommen. Teilgenommen habe die Jugendgruppe an einem Wissenstest in
Waldsassen und einem Erste-Hilfe-Kurs. Abschließend gab Bothe bekannt, dass er
das Amt nach neun Jahren aufgeben werde. Bothe meinte, dass nun jüngere Kräfte
mit neuen Ideen gefragt seien. Kommandant Konrad Kolb stellte daraufhin
Angelika Schwamberger als neue Jugendleiterin vor.
07.12.2007
Auszug aus dem Bericht zur Bürgerversammlung in Leonberg
…
Ein
Thema im Bericht des Bürgermeisters: die Feuerwehren, die Gemeinde hat vier zu
unterhalten. Geeinigt hat sich die Gemeindeverwaltung mit der Feuerwehr
Pfaffenreuth auf die Ausmaße des Gerätehauses - 8,11 mal
04.08.2007
Auszug aus dem Bericht der Gemeinderatssitzung vom
30.07.2007 in Leonberg
…
Weiter
informierte Bürgermeister Staufer über den geplanten Feuerwehrgerätehausbau in
Pfaffenreuth. Kreisbrandrat Franz Arnold, ein Vertreter der Regierung der
Oberpfalz und Fachberater für den Brand- und Katastrophenschutz sowie
Kommandant Konrad Kolb und der ehemalige Vorsitzende Gerhard Fischer hätten bei
einem konstruktiven Gespräch eine Einigung erzielt.
"Das
Feuerwehrhaus soll rund acht mal acht Meter groß werden und ein Keller- sowie
ein Erdgeschoss beinhalten", erklärte Staufer. Der Keller solle vor allem
als Lagerraum dienen, während im Erdgeschoss ein Stellplatz für ein
Feuerwehrauto, ein Raum für die Bekleidung, ein Putzraum und eine Toilette
Platz geplant seien. "An Zuschüssen sind rund 40 000 Euro vom Staat und
rund 15 000 Euro von der Gemeinde zu erwarten", so Staufer. Der
Bürgermeister will die Pläne nun mit der Wehr endgültig abstimmen, bevor
weitere Schritte unternommen werden. Entstehen soll das neue Feuerwehrhaus in
der Nähe des Kinderspielplatzes.
25.07.2007
Pfaffenreuther
Feuerwehr ist fit für den Einsatz
Pfaffenreuth. (jr)
Gut in Form zeigte sich jetzt die Feuerwehr Pfaffenreuth. Gleich drei Gruppen
absolvierten das Leistungsabzeichen im Löschaufbau. Unter den Brandschützern auch
acht junge Damen, die sich den Ausbildern, stellvertretender Kommandant
Matthias Bothe und Gruppenführer Gerhard Stock, eines harten Trainings
unterzogen. Absolviert wurde das Leistungsabzeichen der Stufen eins bis fünf.
Die drei Schiedsrichter, die Kreisbrandmeister Dr. Wolfgang Fortelny, Alexander
Hofmann und Kreisbrandinspektor Lorenz Müller zeigten sich vom hohen
Ausbildungsstand beeindruckt. Kommandant Konrad Kolb kann auf seine aktive
Mannschaft stolz sein.
24.05.2007
Feuerwehrhaus erhitzt
Gemüter
Gemeinde Leonberg
begrenzt Zuschuss für Neubau in Pfaffenreuth auf 15 000 Euro - Kritik
Leonberg. Für hitzige
Diskussionen im Leonberger Gemeinderat sorgte am Dienstag der geplante Neubau
des Feuerwehrgerätehauses in Pfaffenreuth. Auf Unverständnis bei den
Wehrvertretern stießen der Kostenansatz von 70 000 Euro und die Begrenzung der
gemeindlichen Beteiligung.
"Wir können nur
Sachen machen die finanzierbar sind", betonte Bürgermeister Gottfried
Staufer. Er berichtete von einer Stellungnahme der Regierung der Oberpfalz,
wonach eine Förderung in Höhe von 40 000 Euro nur für einen Neubau in Betracht
komme. Das bestehende Gebäude müsste dem Erdboden gleich gemacht werden.
Eine Alternative sei eine
Fahrzeughalle mit Materiallager, Toilette und Garderobe - allerdings dürfe dann
das alte Feuerwehrhaus nicht mehr als solches genutzt werden, sonden nur noch
für Schulungen. Staufer machte allerdings deutlich, dass die Gemeinde
keinesfalls zwei Gebäude in Pfaffenreuth unterhalten könne. Aus Mitteln der
Dorferneuerung seien keine Gelder zu erwarten. Hier sei bestenfalls eine
Förderung für ein Gemeinschaftshaus denkbar, allerdings erst ab 2008.
Ausgeschlossen wäre jedoch eine Nutzung als Feuerwehrhaus. Die Größe der
Fahrzeughalle richtet sich laut Staufer nach der Feuerwehrnorm.
Kämmerer Hans Georg
Ziegler hat eine Kostenschätzung vorgelegt, wonach eine neue Fahrzeughalle 70
000 Euro kosten soll. 40 000 Euro sind als Zuschuss zu erwarten, 15 000 Euro
kommen von der Gemeinde - den Rest müsste die Feuerwehr Pfaffenreuth tragen.
"Die Gemeinde Leonberg kann keinesfalls mehr als 15 000 Euro beisteuern",
sagte Staufer. Höhere Kosten müssten in jedem Fall von der Wehr getragen
werden.
Die zahlreich anwesenden
Brandschützer der Feuerwehr Pfaffenreuth zeigten sich damit nicht
einverstanden. Kommandant Konrad Kolb meinte, die Kostenschätzung sei viel zu
niedrig: "Mit 70 000 Euro kommen wir nie und nimmer aus."
Feuerwehr-Vorsitzender Franz Klemt stellte klar, dass sich die Wehr keinesfalls
verschulden wolle. Kommandant Kolb pflichtete dem bei und erklärte, dass die
Finanzierung des Neubaus der Wehr eigentlich nichts angehe. Überhaupt nicht
einverstanden zeigte sich Kolb mit der Vorgehensweise. Schon vor sieben Jahren
sei der erste Antrag auf einen Neubau gestellt worden, geschehen sei nichts:
"Wir wurden hingehalten." Bürgermeister Staufer bestritt die
Untätigkeit der Gemeinde und verwies auf die wiederholte Ablehnung der Anträge
durch die Regierung: "Wenn wir Geld bekommen hätten, dann wäre auch gebaut
worden." Jetzt sollten zunächst eine genehmigungsfähige Planung erstellt
und die genauen Kosten ermittelt werden. Der Gemeinderat folgte den Vorschlägen
des Bürgermeisters einstimmig. "Sparsames Planen und Bauen gilt für die Zukunft",
mahnte Staufer abschließend und sah dabei auch die Feuerwehr Pfaffenreuth in
der Pflicht.
15.02.2006
Feuerwehr vor großen Aufgaben
Aber die finanzielle Lage ist prekär - Gespräch im
Pfaffenreuther Gerätehaus
Pfaffenreuth.
Die Feuerwehr sucht das offene Gespräch
mit den Feuerwehrdienstgraden und den Gemeinderäten. Hintergrund ist die
schwierige finanzielle Lage, in der sich die Feuerwehr seit einiger Zeit sieht.
Offener Brief
Aus
diesem Grund baten die Brandschützer in einem offenen Brief an die Gemeinde um
eine Zusammenkunft, die am Dienstag, 21. Februar, im Pfaffenreuther Gerätehaus
stattfinden soll. Eingeladen zu dieser erweiterten Vorstandssitzung haben die
Pfaffenreuther vor allem Bürgermeister Gottfried Staufer und die Gemeinderäte.
Auch die Dienstgrade
Natürlich
erhoffen sie auch den Besuch "der einzelnen Dienstgrade" des
Landkreises, womit sicherlich der zuständige Kreisbrandmeister und -inspektor
einerseits und der Kreisbrandrat andererseits gemeint sind.
Die
Feuerwehr steht nach ihrer Ansicht vor großen Entscheidungen. Schon seit
längerer Zeit versucht sie, die Finanzierung des Um- und Ausbaus des
bestehenden Feuerwehrgerätehauses zu erhalten. Außerdem benötigen die
Brandschützer Klarheit darüber, ob die Ausrüstung mit einem neuen Hänger oder
einem Fahrzeug transportiert werden soll.
Ganz
allgemein, so ist aus dem Schreiben an die Gemeinde zu entnehmen, geht es den
Brandschützern auch um die weitere Entwicklung der Feuerwehr.
Diese
sehen sie offensichtlich gefährdet, angesichts der finanziellen Klemme in der
die Gemeinde Leonberg allgemein und die kleinen Ortsfeuerwehren im besonderen
stecken.
Beispielsweise
stehen die Wehren von Pfaffenreuth und Großensees vor der Aufgabe, mit
Erweiterungen und Ersatzbeschaffungen ihre Einsatzbereitschaft zu erhalten und
benötigen dafür einen nicht unerheblichen finanziellen Spielraum. In den
letzten Jahren sind gerade diesen beiden Feuerwehren jedoch aus Geldmangel die
Zuschussanträge immer wieder abgelehnt worden. Nach Ansicht der Pfaffenreuther
Feuerwehrmänner haben sich die Aufgaben und Einsatzbereiche der kleinen Wehren
in den letzten Jahren "extrem verändert".
Immer weniger Geld
Die
Gemeinden hätten zwar immer weniger Geld für die Wehren übrig, aber diese
würden "mit Aufgaben konfrontiert, die vor wenigen Jahren noch den
Stützpunktfeuerwehren vorbehalten waren". Damit sei klar, dass
zwangsläufig gegensätzliche Ansichten und Meinungen aufeinander treffen.
10.03.2006
Pläne für Gerätehaus
Pfaffenreuther Feuerwehr braucht mehr Platz
Leonberg. Viermal hat die Regierung der Oberpfalz
schon die Anträge der Gemeinde Leonberg auf Bewilligung von Mitteln für ein
neues Feuerwehrgebäude in Pfaffenreuth abgelehnt. Nun liegt dem Gemeinderat ein
erneuter Antrag der Wehr auf einen Neubau vor: "Seit fünf Jahren hat sich
an der Situation der Feuerwehr Pfaffenreuth nichts verbessert", heißt es
darin.
"Das
alte Gerätehaus ist einfach zu eng und zu alt", beanstandet auch
Bürgermeister Gottfried Staufer. Das gefährde Einsätze und Einsatzkräfte der
Freiwilligen Feuerwehr in Pfaffenreuth. Bei 28 Einsätzen in den vergangenen
Jahren sei deswegen eine Neuerrichtung des Gerätehauses unbedingt notwendig.
"Das alte Feuerwehrhaus stammt noch aus dem Jahr 1954. Da ist ein Neubau
schon mal an der Zeit", so der Bürgermeister. Im Moment sei man aber erst
einmal in der Neuplanungsphase, schildert er das Ergebnis einer Besprechung mit
der Feuerwehr. "Da wird noch viel diskutiert werden müssen", erklärt
Staufer. Von Seiten der Bezirksregierung hat man wohl keine Hilfe zu erwarten,
da auch dort das Budget knapp ist.
Feuerwehrkommandant
Konrad Kolb gibt zu bedenken, dass das bisherige Gebäude nur einen Meter von
der Ortsdurchgangsstrasse entfernt ist: "Das ist einfach gefährlich, wenn
man da zu einem Einsatz muss." Außerdem benötige man dringend ein neues
Fahrzeug, wofür aber in der bisherigen "ganz normalen Garage" einfach
kein Platz sei.
In
der Gemeinderatssitzung am Montag wurde bekannt gegeben, dass das Bauamt der
Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich neu planen und die Kosten für einen Neubau
beziehungsweise Anbau ermitteln soll.
10.04.2006
Feuerwehr hofft weiter auf Neubau
Franz Klemt übernimmt Vereinsführung - Erna Helm in
Abstimmung knapp unterlegen
Pfaffenreuth.
Franz Klemt ist neuer Vorsitzender der
Feuerwehr Pfaffenreuth. Der Ehrenvorsitzende - er stand bereits von 1985 bis
2000 an der Spitze des Vereins - löst Gerhard Fischer ab, der aus persönlichen
Gründen nicht mehr kandidierte. Kommandant bleibt Konrad Kolb, der in seine
dritte Amtszeit geht. Stellvertreter ist Matthias Bothe.
Nachdem
Gerhard Fischer seinen Verzicht auf das Amt betont hatte, stellte sich zunächst
niemand zur Wahl. Doch plötzlich gab es zwei Kandidaten: In geheimer Abstimmung
wurde Ehrenvorsitzender Franz Klemt mit knapper Mehrheit gewählt. Ihm unterlag
Erna Helm. Dem Vorstand gehören Schriftführerin Martina Fischer, Kassiererin
Nicole Rosner, die Vertrauensleute Werner Dietrich und Stefan Grillmeier, die
Kassenprüfer Adolf Mohr und Gerhard Paintner sowie Gerätewart Alois Wölfl an.
Kaum
fassen konnte das Gasthaus Meyer die vielen Mitglieder, als Vorsitzender
Gerhard Fischer seinen Jahresbericht gab. Mit dabei war die Wehr beim
Starkbierfest in Waldsassen beim Seilziehwettbewerb, doch gegen die
"Wurzelstolperer" war kein Kraut gewachsen. Für das Maibaum-Aufstellen
am Dorfplatz bat der Vorsitzende um noch mehr Engagement der Mitglieder. Gut
besucht war das Gartenfest. Schon zur Tradition geworden ist das
Weihnachtssingen.
Kassierer
Albert Rahn bezifferte die Mitgliederzahl mit 135 Personen. Nach 18-jähriger
Tätigkeit verzichtete er auf eine Wiederwahl. Kommandant Konrad Kolb berichtete
von 51 aktiven Kameraden, davon 17 Damen.
Gefordert
war die Wehr bei drei Einsätzen. Dabei galt es, einen Pkw-Brand bei der
Allerheiligenkirche zu bekämpfen und zwei technische Hilfeleistungen durchzuführen.
Ansonsten bestand das Vereinsjahr aus Schulungen, Unterrichten und Übungen. Für
heuer kündigte Kommandant Konrad Kolb einen Erste-Hilfe-Kurs an.
Kurz
ging Kolb auf eine Besprechung mit Bürgermeister Gottfried Staufer, Gemeinderat
und Landkreis-Dienstgraden im Februar ein. Thema war die Zukunft des
Feuerwehrgerätehauses. Kolb betonte zur Ausgangslage: "Wir können dankbar
sein, dass noch nichts passiert ist." Das Gerätehaus liegt direkt an der
Ortsstraße. Die Diskussion damals sei sehr sachlich verlaufen, sagte Kolb und
hoffte, dass die Feuerwehr Pfaffenreuth bald ein neues Gerätehaus bekommt.
Derzeit werde eine Kostenerstellung gemacht, entscheiden müsse dann der
Gemeinderat Leonberg. "Wenn wir ohne Gefahren in Zukunft arbeiten wollen,
erscheint ein Neubau unausweichlich", sagte Kolb. Gleichwohl bleibe
natürlich die Frage der Finanzierung.
Der
Vorsitzende ehrte Josef Schneider, Konrad Stingl und Albert Rahn für 25-jährige
Zugehörigkeit zur Feuerwehr Pfaffenreuth. Jugendwart Matthias Bothe berichtete
von 14 Jugendlichen, die am Wissenstest teilgenommen haben. Höhepunkt war der
Vereinsausflug in den Hochseilpark Lam sowie die große Einsatzübung im August
in einem Waldstück.
Bürgermeister
Gottfried Staufer gratulierte der Wehr zur erfolgreichen Arbeit. Verstehen
könne er die Sorgen bezüglich der beengten Verhältnisse im alten Gerätehaus.
Staufer regte an, an der Straße ein Schild "Achtung
Feuerwehr-Ausfahrt" anzubringen.